Artikel mit dem Tag „CRM“

Alle Mitarbeiter sind für CRM verantwortlich!

Wie im letzten Artikel zum Thema Datenschutz bereits angekündigt, sind bei aller Unterstützung durch ein CRM-System besonders die Mitarbeiter beim sicheren Umgang mit Kundendaten gefragt.

Aber nicht nur in diesem sensiblen Bereich hängt der Erfolg guter Kundenbeziehungen von Ihren Mitarbeitern und Kollegen ab. Letzte Woche haben wir Ihnen einige “gute CRM-Vorsätze fürs Jahr 2012” vorgeschlagen. Heute möchten wir Ihnen einige konkrete Beispiele geben, wie Sie Mitarbeiter für den Umgang mit dem CRM-System motivieren und sensibilisieren können.

Mitarbeiterakzeptanz erhöhen

“Ich habe doch keine Zeit auch noch im CRM-System zu arbeiten!” Solche und ähnliche Klagen hört man häufig bei neu eingeführten Arbeitswerkzeugen. Verständlich – in der heutigen Arbeitswelt ist die Mehrfachbelastung durch verschiedenste Tools und Kommunikationskanäle immens hoch.
Erklären Sie Ihren Kollegen das CRM-System als Hilfsmittel um Ziele zu erreichen, mehr Umsatz zu generieren und Zeit zu sparen.

Pflege von Daten

Schulen Sie Ihre Mitarbeiter darin, CRM-Daten stets aktuell zu halten und regelmäßig zu überprüfen. Denn nur valide Daten sind nützliche Daten! Wenn dieser regelmäßige Review in den Arbeitsalltag und Kundenumgang integriert wird, stellt sie keine zusätzliche Belastung dar.

Aktiv Kundenstimmen einholen

Animieren Sie Ihre Mitarbeiter aktiv dazu, Feedback der Kunden zur Zufriedenheit, Produkt-Innovation und Service-Optimierung im täglichen Umgang mit den Kunden einzuholen. Dazu bedarf es keiner dedizierten Marktforschung, sondern der guten Beziehung zum Kunden. Sie erfahren, was Ihre Kunden über Ihr Unternehmen wissen und denken. So lassen sich bsw. Krisenherde frühzeitig lokalisieren, bevor sie eskalieren.

CRM System individualisieren und auf Geschäftsprozesse optimieren

Kein Unternehmen arbeitet auf die gleiche Weise wie das andere. Selbst Abteilungen innerhalb eines Unternehmens haben unterschiedliche Workflows. Deswegen ist es hilfreich, wenn Sie Ihre Mitarbeiter dazu motivieren, regelmäßig Berbesserungsvorschläge und Erweiterungen zum CRM-System einzureichen.
Ein Werkzeug, das Ihre Mitarbeiter selbst mit entwickeln, erhält eine höhere Akzeptanz und wird mit der Zeit auf die Prozesse in Ihrem Unternehmen abgestimmt.

CRM den Mythos nehmen

Erklären Sie Ihren Kollegen, dass es CRM eigentlich schon immer gegeben hat. Nur dass uns moderne Datenbanktechnik und immer schnellere Rechner viel bessere Möglichkeiten geben, die Kundenbeziehungen zu erfassen, allen Mitarbeitern zugänglich zu machen und zu die Ergebnisse zu bewerten.

Erklären Sie die Ziele des CRM und geben Sie regelmäßige Wasserstände durch
Ganz gleich, ob die Kundenzufriedenheit, die Servicequalität oder der Kundenwert gesteigert werden soll – klären Sie Ihre Mitarbeiter darüber auf, wie genau der Hebel CRM angesetz werden soll. Mit regelmäßigen Auswertungsergebnissen halten Sie das Unternehmen auf dem Laufenden, wie gut die Ziele erreicht werden und sorgen damit für Motivation, CRM aktiv zu nutzen.

Facebook Timeline und CRM passt das zusammen?

Die Facebook affinen unter Ihnen werden es vielleicht mitbekommen haben: Auf der f8 Facebook-Entwickler-Konferenz vor einigen Tagen enthüllte CEO Mark Zuckerberg die Timeline.

Anfang Oktober (aktuell steht noch eine Einigung zwischen Facebook und Timelines.com aus, die am 4.10. verhandelt wird) wird sich damit die Darstellung von Facebook-Profilen grundlegend ändern. Das Profil wird nicht einfach nur als fortlaufende Sammlung chronologisch geordneter – und mehr oder weniger sinnvoller Statusmeldungen sein - der Zeitstrahl wird auch nachträglich zu Befüllen sein. Die Bilder vom Abi-Ball vor 20 Jahren nachpflegen? Kein Problem. Das erste Auto oder die peinlichen Kinderfotos können alle nachträglich eingepflegt werden.

Mit dieser Maßnahme macht Facebook einen weiteren emotionalen Schritt auf den Nutzer zu. Wo Twitter mit seinen 140 Zeichen stark beschränkt ist und Google sich sehr auf die reine inhaltliche Information fokussiert, positioniert sich Facebook als das Social Medium, das nah am Leben der Menschen dran ist. Und nun nicht nur in Echtzeit, sondern auch in die Vergangenheit blickend.
Datenschützer werden den einen oder anderen berechtigten und unberechtigten Einwand haben, letztendlich wird aber die fortschreitende Veröffentlichung von Lebens-Strom-Inhalten weiter gehen und immer besser sichtbar gemacht.

Viel interessanter als die Timeline ist für unseren Kontext hier aber etwas ganz anderes, auf das mich dieser Artikel von Robert Basic brachte: Facebook: Größte Semantikmaschine der Welt

Die Facebook Verben.

In Zukunft können wir Dinge nicht nur auf „Gefällt mir“ klicken – also Einträge „liken“ .. Facebook stellt und diverse weitere Verben zur Interaktion mit Inhalten zur Verfügung:

Schauen, spielen, kochen, joggen, hören, lesen, besuchen, essen, bewerten, fotografieren, diskutieren, machen, sammeln, suchen, lernen, planen und das altbekannte Gefallen stehen dann zur Auswahl um Inhalten in einen bisher nicht dagewesenen maschinenlesbaren Kontext zu bringen.

Dieses Werbevideo von Facebook zeigt, wie die Verben in Verbindungen von Apps zum Einsatz kommen – jemand joggt eine bestimmte Strecke auf seiner Nike+ App, bereitet ein Essen mit Rezepten aus einer Koch-App zu und ein anderer bewertet ein Produkt in einer Online-Shop App.

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Basic zieht daraus den folgenden Schluss:

„Facebook macht soziale Handlungen digital sichtbar, in einer weitaus größeren Dimension als es alle anderen Onlineanbieter bisher überhaupt je gewagt haben. Es verschafft sich über die Verben eine Möglichkeit, den User als Individuum und Mensch besser zu verstehen.“

Für jeden, der mit Customer Relationship Management arbeitet doch ein Traum oder? Genau messen und monitoren zu können, wann der Kunde welches Produkt auf welche Weise benutzt. Mit wem und was darüber gesprochen wird.
Und noch viel interessanter – der Kunde gibt an, was er plant zu tun.

„Plane, ein Auto der Marke XYZ zu kaufen. Worauf soll ich achten?“
Oder „Schaue mir gerade einige Immobilienangebote an, hat jemand Tips für gute Finanzierungsangebote?“

Zugegeben, bis sich die Nutzung solcher Funktionen derart verselbstständigt hat, wird es garantiert noch einige Monate dauern.

Erlauben Sie mir trotzdem die Frage:
Könnten Sie sich vorstellen, solche Informationen auch in Ihrem Unternehmen einzusetzen?

CRM Mechanik im privaten Umfeld – lassen Sie sich mal überraschen

„CRM außerhalb des Business? Das klingt doch verrückt!“ denken Sie sich jetzt vielleicht oder aber „Ich will doch meine Arbeit nicht mit nach Hause tragen.“…

Verständlich! Erlauben Sie mir dazu ein kleines Erlebnis vom letzten Wochenende zu erzählen, das zeigt, wie wir oft ganz unbewusst Funktionsweisen des CRM mit ins Privatleben übertragen.

Ich fuhr bei meinen Eltern vorbei, um ihnen eine Flasche Wein als Dankeschön für ihre Renovierungsunterstützung zu bringen. Den französischen Spätburgunder hatte ich eigens ausgesucht, um ihnen eine kleine Abwechselung zum Dornfelder anzubieten, den sie ja sonst fast ausschließlich trinken.

Beim Kaffeeschlürfen fragte mich meine Mutter nach einer Idee für ein Weihnachtsgeschenk für meine Freundin. „Es ist JUNI?!?“ platzte ich heraus. „Ja eben. Wenn ich jetzt weiß, was Sie gebrauchen kann, halte ich die nächsten Monate die Augen offen.“ Das machte natürlich Sinn. Meine Frau Mutter notierte sich meinen Vorschlag, hat nun eine Brotbackform auf dem Geschenkradar und ich hoffe, dass meine Liebste diesen Blog nicht liest.

Kurze Zeit später kam überraschend ein befreundetes Ehepaar meine Eltern besuchen. Sie hatten sich schon seit einigen Monaten nicht mehr gesehen. Innerhalb von 2 Minuten hatten die beiden Kaffee vor der Nase stehen. Er schwarz , sie mit einem Schuss Milch und 1 ½ Löffeln Zucker.

Durch meine intensive Beschäftigung mit dem Thema Customer Relationship Management, wurde mir schlagartig klar: Meine Mutter betrieb CRM schon seit Jahrzehnten im privaten Umfeld.

Nachdem die Gäste sich wieder auf den Weg gemacht hatten, war ich ziemlich beeindruckt und wollte es genauer wissen: „Sag mal merkst Du Dir all diese Informationen über Menschen? Wie Sie Ihren Kaffee trinken, was Du als Geschenkidee nutzen kannst usw?“

„Klar! Alles hier oben drin.“, tippte Sie an ihren Kopf. „Quatsch. Wie soll ich mir das denn mit 62 Jahren noch alles merken? Ich schreibe mir die meisten Dinge zu den Namen in meinem Adressbuch, das hier immer neben dem Kühlschrank liegt. Und Geschenkideen kommen in den Jahres-Kalender. Wie die beiden eben ihren Kaffee trinken, wusste ich allerdings tatsächlich noch aus dem Kopf. Das macht eben eine gute Gastgeberin aus.“

Auf die Frage, welche Informationen Sie noch festhalten würde, war ich über den hohen Detailgrad überrascht. Die meisten Daten bezogen sich im Übrigen auf das Ausrichten von Feiern:

- Wer hört welche Musik gerne
- Geschenklisten zu Weihnachten und Geburtstagen
- Gastgeschenk: Welche Blumen, Wein, Pralinen und für wen?
- Konversationsthemen für Parties
- Wer sitzt gerne mit wem zusammen, wer sollte sich kennenlernen?
- Wo werden Gäste platziert, damit Raucher nicht zu nah an Nichtrauchern sitzen
- Hat jemand Allergien?

Diese Liste könnte ich noch weiterführen, aber ich will schließlich nicht alle Tricks aus über 40 Jahren “Privat-CRM” meiner Mutter verraten :)

Für Sie war übrigens glasklar, wie wertvoll Informationen über Beziehungen zu anderen Menschen sind. Ob es sich dabei nun um Freunde oder Kunden handelt macht für sie, wie selbstverständlich keinen Unterschied.

„Wenn Menschen feststellen, dass man sich um sie kümmert bzw. bemüht, sich Kleinigkeiten merkt/notiert,  fühlen sie sich doch viel wohler, gewinnen eher Vertrauen zu Dir und kommen gerne wieder. So wie ich seit Jahrzehnten zu meinem Stammfriseur gehe; da steht dann auch gleich mein Kaffee so bereit, wie ich ihn gerne trinke.”  Und ja -  genauso funktioniert es!!

Ich habe jedenfalls in meinem “Privat-CMS” abgelegt, dass ich mit meinen alten Herrschaften keine Weinexperimente mehr mache. Das nächste Mal hole ich einen leckeren Dornfelder, den sie so gerne mögen :)

Teil 6 – 17 wichtige Regeln bei einer CRM Auswahl

Heute: Regel Nr. 6
Implementieren Sie die erforderliche Technologie.

Bei der Wahl eines CRM-Systems sollten Sie unbedingt darauf achten, dass es auf einer aktuellen Technologie basiert. Lassen Sie sich keine Luftnummer von einem Verkäufer andrehen, die nur auf Zukunftsvisionen basiert. Bestehen Sie auf die Vorführung einer aktuellen Version des Produkts.
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Teil 5 – 17 wichtige Regeln bei einer CRM Auswahl

Heute: Regel Nr. 5
Bereiten Sie Produktdemos vor

Haben Sie erst mögliche Produkte und Lieferanten identifiziert, ist eine Demo der Software ein wichtiger Faktor bei der Entscheidungsfindung. Bevor Sie Lieferanten einladen und um Live-Vorführung bitten, stellen Sie sicher, dass diese wissen, was genau Sie suchen.

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Teil 3 – 17 wichtige Regeln bei einer CRM Auswahl

Heute: Regel Nr. 3
Größer heißt nicht gleich besser!

CRM ist ein weites Feld. Lösungen sind so ausgelegt, dass sie unterschiedlich hohen Ansprüchen an Funktionalität, Komplexität, Strukturen, Arbeitsmethoden und Robustheit gerecht werden. Sie kaufen ja auch keinen Traktor, um zu Hause Ihren Rasen zu mähen. Genauso wenig Sinn macht es, ein unternehmensorientiertes Enterprise-System anzuschaffen, wenn Ihre Firma nur einfache oder bescheidene Ansprüche an das System hat.

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Teil 2 – 17 wichtige Regeln bei einer CRM Auswahl

Heute: Regel Nr. 2 
Kunden sind überall: Käufer, Lieferanten, Mitarbeiter und Berater

Früher ließ sich der Begriff “Kunde” einfach definieren. Aber Unternehmen werden immer vielfältiger: sie haben verschiedene Niederlassungen, Vertriebsmitarbeiter und Lieferanten, die als Partner fungieren. Der Begriff “Kunde” hat sich erweitert und bezieht sich jetzt auf eine Vielzahl von Anwendern, die auf verschiedene Unternehmensdaten zugreifen.

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Teil 1 – 17 wichtige Regeln bei einer CRM Auswahl.

Bei der Auswahl einer CRM Systems ist es wichtig, dass Sie alle Vorteile des Systems kennen, bevor Sie eine Auswahl treffen. Wenn Sie eine CRM-Implementierung durchführen, wird Ihre Entscheidung Auswirkungen auf fast jeden Mitarbeiter Ihres Unternehmens haben.  Dafür gibt es 17 Faustregeln auch die Sie bei der Auswahl achten sollten.

1. Regel: CRM ist mehr als ein Produkt – es ist ein Projekt

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Nur jedes vierte Unternehmen setzt Software zur Verwaltung und Analyse von Kundendaten ein!

Der deutsche Mittelstand spielt damit, einer Studie von Steria Mummert Consulting und dem F.A.Z.-Institut zufolge, noch in der Amateurliga. Interessanterweise erachten allerdings ca. 90% der befragten Unternehmen die Verwendung von CRM für wichtig.

Den kompletten Artikel finden Sie hier.

Eine Studie von Manufacturing Insights und Sage, welche sich konkret auf Industrieunternehmen bezieht, liefert übrigens ähnliche Ergebnisse.

Diese Studie finden Sie hier. 

Das Fazit beider Studien ist:
Die Einführung eines CRM Systems geht schnell und muss nicht teuer sein, der Nutzen den CRM System liefern ist dagegen vielfältig. Von gesteigerter Kundenzufriedenheit über höhere Umsätze bis hin zu Kostenersparnissen in Marketing und Service.

Webcast zum Thema CRM

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