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Kunden-Bindung und Loyalität – Der kleine Unterschied

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was der Unterschied zwischen Kunden-Bindung und Kunden-Loyalität ist?

Ja. Es gibt tatsächlich einen. Der Unterschied liegt in der Kommunikationsrichtung. Kunden-Bindung geht vom Unternehmen aus: Es versucht seine Kunden an sich zu binden. Durch Kundenkarten, Couponing und Rabattprogramme, Mailings, Newsletter, Werbegeschenke und so weiter.

Loyalität bringt der Kunde einem Unternehmen freiwillig entgegen. Weil er von Produkten überzeugt ist. Erstklassigen Service schätzt und mit Vertretern eines Unternehmens eine persönliche und vertrauensvolle Beziehung aufgebaut hat. Das Ergebnis: Der Kunde fühlt sich gut:
Gut beraten, gut betreut, gut umsorgt – gut aufgehoben.

Wie schaffen Sie das in Ihrem Unternehmen? In erster Linie in dem Sie Probleme Ihrer Kunden lösen.

Verkauft ein Autohersteller einfach nur eine Blechkiste mit Rädern, um von A nach B zu kommen? Nein. Vielmehr löst er die Probleme seiner Kunden:

  • Wie bekomme ich die Kids in die Schule?
  • Wie nutze ich meine Zeit im Auto sinnvoll und komme trotzdem entspannt beim Termin an?
  • Wie schaffe ich es mit der ganzen Familie in den Urlaub?
    und
  • Was wenn etwas passiert – bin ich sicher und gut in meinem Auto aufgehoben?

Neben der Problemlösung kommen Gefühle selbstverständlich nicht zu kurz:

  • Habe ich jeden Tag ein Lächeln im Gesicht, wenn ich in mein Auto steige?
  • Kann ich ruhigen Gewissens fahren, weil ich wenig Benzin verbrauche?
  • Freue ich mich über anerkennende Blicke oder genieße elegantes Understatement?
  • Vertraue ich dem Unternehmen, dem Produkt und dem Verkäufer und Berater?

All diese Fragen stellen sich Kunden – manchmal bewusst, manchmal unbewusst. Schlussendlich sind die Antworten auf diese Fragen das, was den Unterschied ausmacht. Den Unterschied zwischen Verkauf oder nicht Verkauf. Zwischen Zufriedenheit und Mindestanforderung. Zwischen Mitnahmekunden und Stammkunden. Eben zwischen einseitiger Bindung oder freiwilliger Loyalität.

Und wissen Sie, was das Beste ist? Loyale Kunden sind die Empfehler. Die Ihrem Unternehmen und seinen Produkte auch in schlechteren Zeiten die Treue halten. Kunden, die begeistert Ihre Produkte Freunden zum ausprobieren in die Hand geben und sagen “Du MUSST Dir das ansehen! Das Produkt ist einfach großartig!”

Nutzen Sie CRM auch um diese loyalen Kunden zu lokalisieren? Teilen Sie Ihre Kundschaft nicht in einfach nur in Zielgruppen ein. Finden Sie heraus, wer Ihre loyalsten Kunden sind und warum. Denn wenn Sie verstehen, wie die treuesten Fans über Ihre Leistungen denken und fühlen, lernen Sie auch, wie Sie weitere Menschen für Ihre Produkte begeistern.

Wenn Sie noch mehr über den aktiven Aufbau von Kundenloyalität erfahren möchten, empfehle ich Ihnen einen Blick auf die Website von Anne M. Schüller

E-Mail CRM sinnvoll im After-Sales einsetzen

Nach einigen Jahren im Marketing der IT-Branche kann ich eines aus eigener Erfahrung sagen:

Hat der Kunde gekauft, hört die Versorgung mit interessanten Informationen oft auf. Warum eigentlich? Mit Informationen aus dem CRM lässt sich der Kunde auch nach Geschäftsabschluss gezielt informieren:

Produkt Schritt für Schritt erklären
Besonders wenn Sie ein beratungsintensives Produkt anbieten, können Sie Ihr E-Mail-Marketing als After-Sales-Werkzeug nutzen. Bieten Sie Ihrem Kunden an, das gekaufte Produkt in einigen aufeinander folgenden E-Mails im Detail zu erklären: „Wussten Sie schon, dass Knopf ABC für Funktion XYZ zuständig ist?“ oder „Sie können Ihr Produkt auch für diese und jene Zwecke anwenden.“ Das gute dabei: Sie bauen Inhalte mit Mehrwert auf, die Sie wieder und wieder verwenden können. Jeder weiterer Käufer des entsprechenden Produktes kann sich für die Serie aus Informations-E-Mails, die in das Produkt einführen, anmelden.

Cross-Selling-Potenzial ausnutzen
Kunden, die bereits Ihre Dienste in Anspruch nehmen, vertrauen Ihnen. Erfahrungsgemäß sind Sie damit auch offener für neue Informationen und leichter für weitere Leistungen Ihres Unternehmens, sich als Neukunden zu begeistern. Dieses Potenzial lässt sich durch CRM noch erhöhen, wenn Sie die Anforderungen des Kunden besser kennenlernen und im Nachgang auf seine ganz speziellen Bedürfnisse eingehen können.

Informationen auf die Anwendung des Kunden anpassen
Durch die im letzten Punkt erwähnte bessere Informationslage über den Kunden, können Sie ihn natürlich auch in allen weiteren After-Sales-Belangen gezielter informieren. Je genauer Sie die Informationen, die Sie Ihren Kunden anbieten auf deren Anforderungen abstimmen, desto höher die Erfolgschance für Folgeaufträge und desto höher die Zufriedenheit Ihrer Kunden.

Kunden an Service-Termine erinnern
Bieten Sie Ihren Kunden an, sie an wichtige Termine zu erinnern: Inspektionen, Service-Intervalle oder Nachfüllungen können Sie automatisiert abhängig von Kaufdatum und Nutzungsverhalten des Kunden verschicken. Beispiel aus meiner Praxis: Nachdem ein Kunde einen Drucker gekauft hat, wurde nach der durchschnittlichen Verbrauchsdauer für eine Druckerpatrone eine Mail mit Angeboten über passende Druckerpatronen zum richtigen Zeitpunkt verschickt.

Rechtliche Absicherung
Versenden Sie solche Informationen niemals ungefragt – so hochkarätig Ihre Service-Mails auch sein mögen. Erklären Sie Ihren Kunden den Mehrwert und welche Vorteile er von der Einwilligung in den Empfang hat. Danach versenden Sie vorab eine Opt-In-Nachricht, mit der Sie sich vom Kunden die Einwilligung bestätigen lassen.

Auswertung und Optimierung
Insbesondere E-Mail-Marketing bietet sehr gute Auswertungsmöglichkeiten. Welche Kunden öffnen die E-Mails, welche nicht? Welche Links werden geklickt? Für welchen Kunden sind welche Informationen besonders interessant? Über A/B-Tests können Sie zwei verschieden aufgebaute Nachrichten verschicken (zum Beispiel mit unterschiedlich formulierten Betreffzeilen) und messen, welche der beiden besser performt.

Diese Informationen geben Ihnen Aufschluss über das individuelle Kundeninteresse, damit Sie zukünftig noch gezielter informieren können.

Wie nutzen Sie die Informationen Ihrer Kunden im After-Sales?

CRM-Informationen in Kundengesprächen einsetzen

Heute möchte ich einmal die Frage stellen:

„Wie können CRM-Informationen elegant in Kundengesprächen eingesetzt werden?“

Das letzte, was wir schließlich möchten, ist, den Kunden misstrauisch zu machen, indem er sich fragt: „Woher weiß dieser Vertriebler das alles von mir?“. Klassische Beispiele wie das Golfhandicap oder die Art, wie der Kunde seinen Kaffee trinkt, können beiläufig ins Gespräch einfließen, sie lassen sich aber nur bedingt zur gezielten Gesprächsführung verwenden, die letztendlich dem Kunden nutzt.

Gesprächsfäden wieder aufnehmen

Die erste Möglichkeit besteht natürlich darin, das Gespräch bei einem Folgetermin an genau der Stelle wieder aufnehmen zu können, wo man es beim letzten Termin beendet hat. Dafür hilft es, exakte Notizen und erste Ideen für Wiederanknüpfungspunkte nach dem Ersttermin in das CRM-System einzugeben.

  • Welche Informationen möchte der Kunde noch genau haben?
  • Mit welchen Ansprechpartnern im Unternehmen muss der Kunde noch Rücksprache halten?
  • Wurde schon ein Bedarf des Kunden ermittelt, der gezielt wieder angesprochen werden kann?
  • Gibt es auf unserer Seite neue Produkte oder Möglichkeiten, die dem Kunden vorgestellt werden können?

All diese Informationen können helfen, ein Gespräch wieder aufzunehmen. Je genauer die Daten im CRM-System abgelegt sind, desto besser kann vorbereitet und den Kundenberatern aus anderen Abteilungen zugearbeitet werden.

Best Practices einbinden

Was aber, wenn es möglicherweise noch gar keinen persönlichen Kontakt gab, sondern nur ein Call-Center-Kontakt bestand in dem einige Informationen zum potenziellen Kunden erfasst wurden? Wenn die Innendienst-Kollegen bereits gezielte Informationen über das Geschäft des potenziellen Kunden sammeln konnten, ist es natürlich umso einfacher, entsprechende Vorschläge zu erarbeiten und Best Practices und Testimonials vorzubereiten, die dem neu angesprochenen Kunden über Beispiele eine Idee geben, was wir für ihn leisten können.

Gleiches gilt für Bestandskunden. Neue Produkte und Leistungen in unserem Portfolio können gezielt angepasst den entsprechenden Kunden angeboten werden, wenn im CRM nachzuvollziehen ist, welche Produkte für welche Kunden interessant sein können.

Den „Ach so was machen Sie auch“-Effekt auslösen

Ist Ihnen das auch schon einmal passiert? Im Kundengespräch erwähnen Sie beiläufig eine Ihrer Leistungen oder Produkte und der Kunde sagt „Ach so was machen Sie auch? Genau so etwas suchen wir auch gerade!“. Auch wenn das vielleicht nach der absoluten Wunschvorstellung eines jeden Vertrieblers klingt: Diese Situation kommt häufiger vor, als man meinen mag.

Auch hier gilt wieder: Je mehr Sie über den Kunden, sein Unternehmen, Branche und Business wissen, desto gezielter können Sie Angebote unterbreiten oder dezent ins Gespräch einfließen lassen und den Kunden interessieren.

Regelmäßige Datenpflege unerlässlich

Für alle diese Anwendungsmöglichkeiten ist es natürlich unheimlich förderlich, wenn Sie immer und immer wieder Ihre Kundendaten im CRM pflegen, erweitern und aktualisieren, damit sich genug Anknüpfungspunkte für Gespräche bilden.

CRM und Teamarbeit – geht das?

Und wie das geht!

Haben Sie einen Ihrer Kunden auch schon einmal sagen hören: “Da hat mir Ihr Kollege aber etwas ganz anderes erzählt?” oder einen Vertriebler gehabt, der in der Zentrale anruft und hektisch kurz vorm Kundentermin noch eine wichtige Info braucht?

Missverständnisse und Informationsengpässe ließen sich oft vermeiden, wenn alle Mitarbeiter eines Teams abteilungsübergreifend über die Absprachen mit dem Kunden und welche Informationen er erhalten hat, Bescheid wüssten.

“Das ist doch eine unlösbare Aufgabe! Wie soll man denn über verschiedene Abteilungen hinweg alle Kollegen auf dem gleichen Informationsstand halten? Alleine die Kommunikation zwischen den Vertriebs-Kollegen, die sich dank Außendienst recht selten sehen, ist schon schwierig genug. Aber dann noch in Abstimmung mit Marketing und Kundenbetreuung?”

Genau an diesem Punkt setzen die Stärken von CRM an:
Wie bereits im Artikel über implizites Wissen erwähnt, werden im CRM Informationen aus unterschiedlichsten Richtungen strukturiert gesammelt und in sinnvollen Zusammenhängen leicht auffindbar gemacht.

Dadurch erhalten alle Mitarbeiter, die im direkten und indirekten Kundenkontakt stehen Zugriff auf relevante Informationen, die sonst nur auf gezielte Nachfrage hin verfügbar wären. Dies können neben den geläufigen Kunden-Informationen auch Dinge sein wie Präsentations-Dateien, die speziell auf den Kunden angepasst wurden. 

Bisher sahen Mitarbeiter nur die Ausschnitte der Kundenbeziehung, die ihren Wirkungsbereich direkt betrafen. Mit einem teamfähigen CRM-System erhält die gesamte Mannschaft eine 360° Grad Sicht auf den Kunden.

Das bringt einige Vorteile mit sich:

1. Die Kundenzufriedenheit wird durch schnellere Informationen und Serviceleistungen deutlich erhöht

2. Leads werden durch gezieltes Identifizieren von Entscheidungsträgern schneller zu Abschlüssen

3. Vertriebsprozesse werden transparenter und damit leichter zu koordinieren

4. Angebote werden effektiver und individueller auf den Kunden zugeschnitten

5. Mitarbeiter aus Kundenbetreuung und Marketing können Vertriebler auf neue, für den Kunden interessante Cross-Selling-Produkte aufmerksam machen

6. Exzellent informierte Mitarbeiter sind zufriedener, als wenn sie hinter jeder Information “her laufen müssen”

7. Durch zentrale Informationsverwaltung ohne Wissensbarrieren können Ihre Mitarbeiter selbstständiger und effektiver arbeiten

Dies sind nur einige der Vorteile, die sich durch den Einsatz von CRM im Team ergeben. Wie sorgen Sie aktuell dafür, dass Ihre Mitarbeiter so umfangreich und gleichzeitig so effektiv wie möglich informiert werden?

Teil 6 – 17 wichtige Regeln bei einer CRM Auswahl

Heute: Regel Nr. 6
Implementieren Sie die erforderliche Technologie.

Bei der Wahl eines CRM-Systems sollten Sie unbedingt darauf achten, dass es auf einer aktuellen Technologie basiert. Lassen Sie sich keine Luftnummer von einem Verkäufer andrehen, die nur auf Zukunftsvisionen basiert. Bestehen Sie auf die Vorführung einer aktuellen Version des Produkts.
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Teil 4 – 17 wichtige Regeln bei einer CRM Auswahl

Heute: Regel Nr. 4
Kosten kalkulieren

Für den Erfolg eines CRM-Projekts ist eine gute Planung das A und O.
Legen Sie zuerst die Anforderungen an die CRM-Lösung fest. Verschaffen Sie sich  Hintergrundinformationen, um die Investitionskosten zu rechtfertigen und zeigen zu können, wo Nutzen, Einsparungen und ROI herkommen. 

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Was kann ACT! 2010?

ACT! 2010 in zwei Minuten.

Webcast zum Thema CRM

Ist Kundenorientierung auch für Sie einer der wichtigsten Aspekte Ihrer Unternehmensstrategie? Sage bietet vier spannenden und kostenlosen Webcasts zum Thema

  • Kundenmanagement (29.04, 16:00 Uhr)
  • Vertrieb (04.05, 15:00 Uhr)
  • Marketing (06.05, 11:00 Uhr) 
  • Service (27.04, 11:00 Uhr)

an. 30 Minuten die sich lohnen, damit sich künftig in Ihrem Unternehmen auch wirklich alles um den Kunden dreht.

Mehr Infos und die kostenlose Anmeldung finden Sie hier

CRM entscheidet oftmals über Erfolg oder Misserfolg von Unternehmen

“In zunehmend wettbewerbsintensiven Märkten entscheidet oftmals auch ein effizientes und kostengünstiges Kundenmanagement über Erfolg oder Misserfolg von Unternehmen” so die BITKOM in einem Artikel zum Thema CRM.

Der Artikel enthält:

  • Informationen zum Business Case CRM
  • Eine Übersicht der wichtigsten Erfolgsfaktoren für den Einsatz von CRM-Systemen
  • Werkzeugkasten: Typischer Ablauf
  • Praxis Tipps
  • Checkliste: “CRM-Readiness”

Den kompletten Artikel inkl. PDF-Download finden Sie hier.

Erfolgsrezepte für Ihr Unternehmen

BuchTitel_standard Das neue CRM Buch von Sage “Erfolgsrezepte für Ihr Unternehmen” ist erschienen.

Das Buch gliedert sich in die für CRM spezifischen Bereiche Kundenmanagement, Vertrieb, Marketing und Service. Bei allen Themen werden Grundproblematiken erläutert und Lösungswege bezugnehmend auf CRM vorgestellt. 

Zusätzlich beinhaltet das Buch ein White Paper “Die Trends von heute und morgen” . Dort werden nicht nur die Themen wie Verkaufsprozesse, zentrales Datenmanagement oder Marketing mit CRM-Systemen behandelt, sondern auch ein Ausblick auf die Trend-Themen Mobility, CRM und Web 2.0 / Social CRM gegeben.

Sie haben die Möglichkeit, das Buch über den nächsten Sage Newsletter zu bestellen. Die Anmeldung für den Newsletter finden Sie unter http://www.sage.de/com/presse/newsletter.asp.