Cloud Computing war natürlich wieder das ganz große Thema auf der CeBIT 2012. Und das zu Recht. Aber von meinem Besuch auf dem Sage Stand habe ich einen ganz anderen Begriff mit zurück genommen:
Ganz ehrlich: Bisher war mir dieser Ausdruck völlig unbekannt. Als Schatten IT bezeichnet man Geräte und Software, die von Mitarbeitern an der offiziellen IT-Struktur eines Unternehmens vorbei eingesetzt werden.
Im Stand-Gespräch erzählte mir Sage Pressesprecher Jörg Wassink von der aktuell veröffentlichten Sage Studie über zukünftige Arbeitswelten. Die Cloud ermöglicht uns ganz neue Arbeitsmodelle und wege produktiv zu sein: Auf Reisen, aus dem Home-Office oder aus dem Cafè. Wir haben überall Zugriff auf unsere Daten und sogar auf die Programme und Tools um sie zu bearbeiten.
Die Vorteile vom Arbeiten in der Wolke habe ich hier schon mehrfach heraus gestellt.
Doch nicht immer sind alle Tools und Services über die Firmen-IT zugänglich. So suchen sich Mitarbeiter andere Wege um bsw. Business Social Networks wie LinkedIn oder XING zur Kontaktpflege oder der Recherche von Ansprechpartnern zu nutzen. Hierzu kommen dann zum Beispiel private Smartphones oder Tablets zum Einsatz – teils über das Firmennetzwerk – teils über Mobilfunkverbindungen.
Diese inoffizielle Nutzung von Technologie an der IT-Abteilung vorbei nennt sich Schatten-IT.
Warum ich Ihnen davon erzähle?
Weil in der Sage Studie zur zukünftigen Arbeit, 28% der Teilnehmer auf die Frage “Nutzen Sie zur Arbeit auch Tools (Software, elektronische Geräte etc.), die von der IT Ihres Unternehmens nicht für den Arbeitseinsatz vorgesehen sind?” mit JA antworteten.
Das heißt, über ein Viertel aller befragten Arbeitnehmer fühlen sich mit den Tools ihres Unternehmens nicht ausreichend ausgestattet. Damit verliert der Begriff “Schatten IT” auch an Bedrohlichkeit:
Letztendlich drückt damit der moderne Arbeitnehmer seine Bereitschaft aus, mit zeitgemäßen Werkzeugen zu arbeiten. Zur Not auch ohne den offiziellen Segen der IT-Abteilung.
Im folgenden Video erläutert Sage Geschäftsführer Peter Dewald weitere Kernaussagen der Studie, die Sie unter diesem Link vollständig herunterladen können.




