Kennen Sie Prof. Dr. Kruse? Schauen Sie sich diese 3 Minuten Video bitte kurz an, in denen Herr Kruse einen Ausschuss des Deutschen Bundestages mit einer seiner Kernthesen “stresst”.
Einer These, die auch für alle, die im Bereich CRM und ERP arbeiten von höchster Relevanz ist:
Wir entwickeln uns von einem Anbieter-Markt zu einem Nachfrager Markt:
Was bedeutet das für CRM?
Im folgenden Artikel bezieht sich das Magazin Read Write Web auf einen Aufsatz im Harvard Business Review von Doc Searls (US Journalist und Mit-Autor des Cluetrain Manifest), der eine Kunden-Revolte vorhersieht
“Customers naturally see this trend as a gross invasion of their privacy and are starting to resist providing accurate information–or any information at all. But the main reason for vendors to quit this practice is not that it’s bad manners. It’s that businesses soon will no longer own the data anyway–customers will. And when that happens, vendors will end up reaping greater benefits than they do now.”
Nun zum einen wird der Kunde unter Umständen zukünftig selbst bestimmen können, welche Daten wann und wo über ihn erhoben werden. Im ersten Moment klingt das für jeden Marketer nach einem mittleren Horrorszenario. Genauer betrachtet eröffnet eine solche “Machtübernahme” durch den Nachfrager aber ungeahnte Möglichkeiten wie Searls weiter ausführt:
“In this ‘intention economy,’ customers will determine the products they want, the prices they pay, and the terms of engagement they require. Those terms will include both permissions and restrictions regarding the use of their data.”
Das hieße, es ließen sich valide Vorhersagen darüber zu treffen, was der Kunde will
anstatt
Den Kunden davon überzeugen zu müssen, auf Vorrat produzierte Produkte abzunehmen.


